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		<title>Gospel Translations - User contributions [en]</title>
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		<updated>2026-04-08T07:00:02Z</updated>
		<subtitle>From Gospel Translations</subtitle>
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		<id>http://en.gospeltranslations.org/wiki/The_Traditions_of_Men/de</id>
		<title>The Traditions of Men/de</title>
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				<updated>2009-05-19T13:33:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Reppa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Die Traditionen der Menschen}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Sozialstruktur besitzt Regeln, die zulässiges und unzulässiges Verhalten ihrer Mitglieder definieren. Ein Gewerbe oder eine Schule kann eine Kleiderordnung haben. Sportwettkämpfe werden von Regeln bestimmt. Alle Regierungsinstanzen haben Rechtsvorschriften. Gut funktionierende Familien haben Haushaltsregeln, die in mündlicher Form von Eltern zu Kindern ausgeübt werden. Viel mehr aber, gibt es Regeln von Gott für Sein Volk, die uns in der Bibel gegeben sind. In Psalm 119 werden diesen Regeln unterschiedliche Namen gegeben, so wie „Gesetze“, „Satzungen“, „Vorschriften“ und „Gebote“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Regeln so gewöhnlich sind und alle Strukturen der Gesellschaft umfassen, wieso ist das Thema über das Gesetz oft so emotional geladen und spaltend unter Christen? Weshalb werden wir so angespannt, wenn es um Haushaltsregeln in der Familie Gottes geht? Ein Grund ist, dass wir unsere Regeln den Regeln Gottes hinzufügen. Wie die Pharisäer zurzeit Jesu, versuchen wir Gott zu helfen, indem wir menschengemachte „tu das und tu das nicht“ zu seinen Geboten hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dennoch, Jesus tadelte die Pharisäer streng für das Lehren von menschlichen Geboten als Glaubenslehren (das heißt, als Gottes autoritäres Gesetz; Mk. 7:5-8). Sein Tadel bleibt für uns gültig, weil wir genauso oft versuchen, menschengemachte Regeln auf das Niveau der Schrift zu erheben. Wenn wir dies tun, sind wir im Binden von Gewissen schuldig, wo Gott nicht gesprochen hat. Wir können dies praktischen Legalismus nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher kommen diese menschengemachte Regeln? Viele begannen mit, wie es jemand nannte, „Schranken“. Eine Schranke ist eine gut gemeinte Einschränkung, die uns hilft, richtige Sünde zu vermeiden. Eines Nachts, allein im Hotelzimmer, schaltete ich durch die Fernsehkanäle auf der Suche nach harmloser Unterhaltung. Offensichtlich war das keine Sünde. Wie auch immer, ich stoppte bei einem Film, der sich als sexuell anregend erwies. Das Programm regte meine sündhafte Natur an. Infolge des Ereignisses, errichtete ich eine persönliche „Schranke“. Ich legte für mich selbst fest, nicht das Fernsehen einzuschalten, wenn ich alleine bin, es sei denn ich habe ein bestimmtes Programm zum Schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich vermute die meisten Christen haben in diversen Bereichen ihres Lebens ihre eigenen Schranken aufgebaut. Persönliche Schranken sind an und in sich selbst nicht schlecht. Sie können uns helfen wirkliche Sünde zu vermeiden. Sie können uns aber in den Legalismus führen, wenn wir sie auf das Niveau des Gesetzes Gottes erheben – das heißt, wenn wir unsere eigenen, persönlichen Einschränkungen auf jeden anderen anwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, beispielsweise, dass die Bibel Mäßigkeit an Stelle von Abstinenz hinsichtlich alkoholischer Getränke lehrt. Allerdings haben viele von uns entschieden, Enthaltsamkeit zu üben, auf Grund des weitverbreiteten Missbrauchs von Alkohol in unserer Gesellschaft. Das ist eine Eingrenzung, die wir gebaut haben und sie ist absolut legitim, solange wir sie nur auf uns selbst anwenden. Aber wenn wir diejenigen richten, die Mäßigkeit statt Abstinenz ausüben, haben wir unsere persönlichen Überzeugungen auf das Niveau des Gesetzes Gottes erhoben. Wir praktizieren Legalismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostel Paulus stellte sich zu seiner Zeit einer anderen Frage von praktischem Legalismus, die er „Entscheidung zweifelhafter Fragen“ (Röm. 14:1) nannte. Es gab offensichtlich zwei Streitfragen – das Essen von Fleisch und die Beachtung von bestimmten, ungewöhnlichen Tagen (Röm. 14:2,5). Die Antwort Paulus war doppelt. Zuerst müssen wir erkennen, dass Gott uns die Freiheit gegeben hat, unterschiedliche Meinungen auf Fragen zu haben, die die Schrift nicht anspricht. Zweitens, richten oder verachten wir nicht diejenigen, deren Meinungen sich von unserer unterscheiden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Richten anderer zu unterlassen, deren Handlungen sich von unseren unterscheiden, ist eines der schwierigeren zu bewältigenden Dinge. Wir finden es schwierig zu glauben, dass etwas, was wir für uns selbst als Sünde betrachten, nicht als Sünde für jedermann gilt. Dennoch schrieb Paulus, „Ein jeder aber sei in seinem eigenen Sinne völlig überzeugt“ (Röm. 14:5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage ist es für Leute üblich lässige Kleidung zur Kirche zu tragen. Ich wuchs in einem Zeitalter auf, wo die Leute ihre „Sonntagskleidung“ zum Gottesdienst trugen. Demzufolge hegte ich eine verurteilende Haltung gegenüber diejenigen, die mit lässiger Kleidung in die Kirche kamen. Ich betrachtete es als einen Mangel an Ehrerbietung zu Gott. Letztendlich musste ich feststellen, dass dieses Thema nicht in der Schrift angesprochen wird und ich anderen die Freiheit gewähren muss, die Gott ihnen gewährt. Anderenfalls rutsche ich in den Legalismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Meinungsverschiedenheiten, sowie beispielsweise Kleidung, zielt auf die Generation ab. Andere sind geografischer Natur. Ich bin in einer Kirche aufgewachsen, in der es jugendlichen Jungen und Mädchen untersagt war, zusammen Schwimmen zu gehen. Allerdings war es für Frauen absolut in Ordnung sich Kosmetik aufzutragen. Später als junger Erwachsener diente ich in einer Gemeinde an der Westküste, die genauso konservativ war, wie die Gemeinde in der ich aufwuchs. Hier sind die jungen Leute regelmäßig zusammen zum Strand gegangen als Teil ihrer Jugendaktivitäten. Dagegen wurden Frauen, die Kosmetik trugen, als „weltlich“ betrachtet. Ich bin sicher, dass irgendwo in der Vergangenheit die Leiter beider Gemeinden, die diese Restriktionen einführten, gute Gründe hatten, dies zu tun. Aber sie haben in Wirklichkeit ihre Regeln Gottes Anordnungen gleichgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme an, dass die Gemeindeleiter, die die Entscheidung trafen, dass es für jugendliche Jungen und Mädchen Sünde ist, gemeinsam schwimmen zu gehen, es auf Grund der Gefahr der lustvollen Anblicke taten. Dies ist wirklich eine Sünde vor der Jesus in Matthäus 5:27-28 besonders warnte. Allerdings betrifft die Regel für das gemeinsame Schwimmen nicht die weit aus gefährlicherer Gewohnheit der Jugendlichen, alleine in einem geparkten Auto zu sitzen und sich gegenseitig zu küssen und zu streicheln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies hebt ein anderes menschengemachtes Problem von Regeln hervor. Zusätzlich zum Binden unserer Gewissen in Bereichen, in denen Gott nicht gesprochen hat, wird oft das reale Problem verfehlt. Regeln können einfach nicht jede Situation abdecken. Junge Männer können dutzend andere Plätze als einen Swimming-Pool finden, um ihre lustvollen Blicke zu frönen, abgesehen von dem Problem des geparkten Autos. Anstelle vom Aufstellen einer Regel über das Schwimmen mit dem anderen Geschlecht, müssen wir jungen Leuten helfen, Überzeugungen aus der Bibel über sexuelle Reinheit zu entwickeln. Wir können sie auf solche Schriftstellen wie 2.Timotheus 2:22 hinweisen – „Fliehe der Lüste der Jugend“ – und ihnen helfen, Situationen zu identifizieren, von welchen sie fliehen müssen. Wenn wir das tun, helfen wir ihnen jegliche Situation zu erkennen und sich von diesen fernzuhalten, in welchen ihre sexuellen Lüste stimuliert werden könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lösung zu all dem praktischen Legalismus aus menschgemachten Regeln ist das Entwickeln und das Lehren von bibelbasierten Überzeugungen. Wenn die Bibel eine Handlung nicht verbietet, sollte es keiner von uns tun. Zur gleichen Zeit, sollten wir uns darauf richten, was die Bibel lehrt. Zum Beispiel betont die Bibel die Wichtigkeit der Selbstkontrolle. Sie lehrt uns, ob wir essen oder trinken, wir sollten alles zur Ehre Gottes tun (1.Kor. 10:31). Die Person, die sein Glas Wein trinkt, sollte es zur Ehre Gottes tun und der Mensch der sein Steak isst, sollte es zur Ehre Gottes tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher, ob es das Schauen eines Fernsehprogrammes ist, das Schwimmen mit dem anderen Geschlecht oder das Tragen von Kosmetik, wir können immer diese biblische Regel anwenden: Kann ich dies zur Ehre Gottes tun? Und dann müssen wir die Tatsache akzeptieren, dass gemäß Paulus in Römer 14, die Antwort auf die Frage unterschiedlich für unterschiedliche Personen sein kann. Das ist dir Art, wie wir praktischen Legalismus aus menschgemachten Regeln vermeiden können.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reppa</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://en.gospeltranslations.org/wiki/God%27s_Will,_Man%27s_Will/de</id>
		<title>God's Will, Man's Will/de</title>
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				<updated>2009-03-20T22:17:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Reppa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Der Wille Gottes und der Wille des Menschen}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Der Wille Gottes und der Wille des Menschen  =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vermag ich euch nicht zu tun wie dieser Töpfer, Haus Israel? spricht Jehova; siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, also seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.“ – Jer. 18:6. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der heutigen Auseinandersetzungen handeln von dem Willen Gottes. Diesbezüglich sind viele Fragen entstanden. Die Hauptfrage berührt die Verbindung des Willen Gottes und des Willens des Menschen. Wie sieht die Beziehung dieser beiden aus? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Welcher ist vorrangig? Die Existenz der beiden unterschiedlichen Willen steht nicht zur Frage. Es gibt den Willen Gottes und es gibt ebenso den Willen im Menschen. Die beiden Willen sind in ständiger Bewegung; - der Wille Gottes und der Wille des Menschen. Nichts in diesem Universum besteht ohne den Willen Gottes. Dem wird zugestimmt. Aber es stellt sich die Frage, ob dieser Wille den Vorrang in allem hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich antworte, ja. Nichts Gutes kann existieren von dem Gott nicht will, dass es sei und nichts Böses kann existieren ohne das es Gottes Wille erlaubt. Der Wille Gottes geht allen anderen Willen voraus. Er hängt nicht von ihnen ab, aber sie hängen von seinem Willen ab. Die Bewegungen seines Willens lenkt sie. Der „Ich will“ des Jehovas ist es, der alles im Himmel und auf der Erde in Bewegung setzt. Der „Ich will“ des Jehovas ist die Quelle und der Ursprung von allem was vollbracht wurde, durchgehend im ganzen Universum, groß und klein unter lebenden und leblosen Dingen. Es war das „Ich will“, welches die Engel ins Dasein rief uns sie immer noch erhält. Es war dieses „Ich will“, welches der Ursprung der Erlösung über eine verlorene Welt brachte. Es war dieses „Ich will“, welches einen Erlöser darbot und die Erlösung vollführte. Es ist dieses „Ich will“, welches die Erlösung in jeder erretteten Seele anfing und durchführt und beendet. Es ist das „Ich will“, das blinde Augen und das taube Ohr öffnet. Es war dieses „Ich will“, welches den Schlummernden aufweckt und den Toten ins Leben ruft. Ich meine nicht, dass Gott lediglich Seinen allgemein Willen bezüglich dieser Dinge erklärte: sondern jede individuelle Bekehrung, nein, sogar jede einzelne Bewegung die Teil davon ist und sich bildet, entspringt in diesem erhabensten „Ich will“. Als Jesus den Aussätzigen heilte, sagte Er, „Ich will, sei gereinigt!“; wenn sich eine Seele bekehrt, kommt genau diese Deutlichkeit und Besonderheit des Göttlichen Willen zum Vorschein, „Ich will, sei bekehrt!“. Alles was im Menschen oder im Universum gut genannt werden kann, entspringt in dem „Ich will“ des Jehovas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich leugne nicht, dass in der Bekehrung der Mensch selbst will. In allem was er tut, denkt, fühlt, will er notwendigerweise. Glauben, will er; sich bekehren, will er; sich von den bösen Wegen abwenden, will er. All das ist wahr. Das Gegenteil ist beides unwahr und absurd. Aber in der vollen Zustimmung all dessen, gibt es hinter dieser eine andere Frage von großer Interesse und Entwicklung. Sind diese Neigungen des menschlichen Willens zum Guten hin, die Folge des zum Vorschein kommenden Willen Gottes? Will der Mensch, weil er sich selbst dazu gebracht hat oder weil Gott ihn dazu gebracht hat? Ist er völlig willig geworden durch einer Handlung aus seinem eigenen Willen oder durch eine Gelegenheit oder durch moralisches Zureden oder durch das Einwirken von Gründen und Einflüssen von außerhalb? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich antworte ohne zu zögern, er wird willig, weil ein anderer, ein überlegener Wille, eben der Wille Gottes in Kontakt mit dem Willen der Person gekommen ist und seine Natur und seine Neigung verändert hat. Diese neue Neigung ist das Ergebnis einer Veränderung, die von dem hervorgerufen wurde, der allein, über alle Wesen das Recht hat, ohne Kontrolle bezüglich allen Ereignissen und Veränderungen zu sagen, „Ich will“. Der Wille des Menschen ist der Bewegung des Göttlichen Willens gefolgt. Gott machte ihn willig. Der Wille Gottes ist der erstere in diesem Vorgang, nicht der Zweite. Sogar ein heiliger und perfekter Wille hängt von der Leitung des Willen Gottes ab. Selbst wenn er erneuert ist, folgt er immer noch, er führt nicht. Wie viel mehr ein unheiliger Wille, dessen Neigung erst verändert werden muss; und wie kann das geschehen, wenn Gott seine Hand und seine Macht nicht dazwischen stellt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber macht das nicht Gott zum Urheber der Sünde? Nein. Es lässt sich nicht daraus schließen, dass weil Gottes Wille das Gute im Menschen erzeugt, dass er folglich das Böse erzeugen muss. Die Existenz von einer gottgefälligen, glücklichen Welt beweist, dass Gott sie mit Seiner eigenen Hand erschaffen hat. Die Existenz von einer gottlosen, unglücklichen Welt beweist, dass Gott erlaubt hat, dass sie in diesen Zustand fällt: - aber es beweist nicht mehr. Uns wird erklärt, dass Jesus übergeben wurde nach dem „bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis Gottes“. Gottes Wille war dort. Gott ließ diese Tat der Finsternis geschehen; nein, es war das Ergebnis seines „bestimmten Ratschlusses“. Aber beweist das, dass Gott der Urheber der Sünden von beiden Judas und Herodes war? Wäre es nicht von dem ewigen „Ich will“ des Jehovas gewesen, würde Christus nicht übergeben worden sein; aber beweist dies, dass Gott Judas zu betrügen oder Herodes zu verspotten oder Pilatus den Herrn der Herrlichkeit zu verdammen, erzwungen hat? Kurz darauf wird an einer anderen Stelle hinzugefügt, „denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit wider deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte“. Ist es möglich, diesen Abschnitt so zu verdrehen um zu beweisen, dass er keinen Bezug zur Erwählung hat? Macht es Gott zum Urheber der Taten auf die Bezug genommen wird? Muss Gott der Urheber der Sünde sein, weil er spricht, dass Israel und die Heiden sich „versammelten, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat“? Lasst unsere Gegner versuchen einen solchen Abschnitt zu erklären, und erzählt uns, wie das mit eurer Theorie vereint werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte argumentiert werden, Gott arbeite in der Veränderung des Willens anhand Mittel. „Es gibt keine Notwendigkeit“, wird gesagt, „dass dieses besondere und direkte Hervortreten seines Willens und seiner Macht agieren muss. Er hat die Mittel bestimmt, Er hat sein Wort gegeben, Er hat sein Evangelium verkündet und durch diese Mittel, bewirkt Er die Veränderung. Sein Wille kommt nicht in direkten Kontakt mit unserem. Er belässt es bei diesen Instrumenten um unsere Veränderung zu bewirken“. Gut, lasst uns sehen, welcher Umfang an Wahrheit hier zu finden ist. Ich nehme an, niemand wird behaupten, dass das Evangelium die Änderung in dem Willen erzeugt, solange der Wille des Menschen es ablehnt. Keine Medizin, wie exzellent sie auch sein mag, kann wirken, ohne sie vorher eingenommen zu haben. Der Wille des Menschen weist das Evangelium ab; es ist gegen die Wahrheit Gottes. Wie kann dann bewerkstelligt werden, dass er es aufnimmt? Mit der Garantie, dass bei der Aufnahme des Evangeliums eine Veränderung auftritt, bleibt dennoch die Frage, wie kann der Wille bereits so weit geändert werden, dass er willig ist, es zu empfangen? Das schlimmste Merkmal der Krankheit ist die Entschlossenheit, weder die Medizin zu berühren noch sie zu probieren; und wie kann das überwunden werden? Oh! Es wird behauptet dieser Widerstand wird mit Hilfe von Argumenten überwältigt. Argumente! Ist nicht das Evangelium selbst das größte Argument? Und es wird abgestoßen. Von welchen Argumenten kannst du erwarten sich durchsetzen, um einen Menschen zu überzeugen, der doch das Evangelium ablehnt? Zugegeben, es gibt andere Argumente, aber der Mensch ist gegen alle eingestellt. Es gibt nicht ein verwendbares Argument, welches er nicht hasst. Sein Wille widersteht und stößt jede Überzeugung und jedes Motiv ab. Wie kann dann dieser Widerstand überwältigt werden, - wie kann diese Opposition dazu gebracht werden, den Weg frei zu geben? Wie kann die Neigung des Willens so umgewandelt werden, dass anzunehmen, was er abstößt? Einfach, indem sein Wille in Berührung mit einem höheren kommt, - ein Wille, der den Widerstand auslöschen kann - ein Wille, gleichsam dessen, der sagt, „Es werde Licht! Und es ward Licht“. Der Wille selbst muss eine Veränderung durchmachen bevor er das wählen kann, was er abweist. Und was kann ihn außer dem Finger Gottes verändern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Ablehnung des Evangeliums vom Menschen nur durch sein Missverständnis veranlasst wird, dann verstehe ich, dass sobald es ihm klar gemacht wird, der Widerstand aufhören würde. Aber ich glaube nicht, dass dies die Ursache ist. Worauf wird es hinauslaufen, außer dass der Sünder einfach nie die Wahrheit ablehnt. Es ist nur ein Irrtum, welchen er abweist und wäre sein Fehler behoben, würde er sofort die Wahrheit umarmen! Dann hat der nicht erneuerte Mensch, statt Feindschaft zu der Wahrheit, genau das Gegenteil! Es gibt so wenig Verdorbenheit in seinem Herzen und so wenig Verdrehtheit in seinem Willen – solch instinktive Liebe zu der Wahrheit und Abscheu zu dem Irrtum ist in ihm, dass sobald ihm die Wahrheit klar gemacht wurde, er sie umarmt! Sein ganzes vorheriges Zögern entstünde von den Irrtümern, welcher mit der dargestellten Wahrheit vermengt war! Man würde denken, dass es alles war außer Verdorbenheit. Es könnte Ignoranz gewesen sein, aber es kann nicht Feindschaft gegen die Wahrheit genannt werden, es ist eher die Feindschaft zum Irrtum. Folglich würde es so erscheinen, dass die Hauptursache des Herzens und Willens des Sünders nicht die Feindschaft zu der Wahrheit ist, sondern Hass zum Irrtum und Liebe zur Wahrheit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herz des Menschen ist in Feindschaft zu Gott,-- mit dem Gott, der im Evangelium offenbart wird,-- mit dem Gott, der der Gott der Gnade ist. Was für eine Wahrheit kann in der Annahme enthalten sein, das all das Misstrauen der Sünder Gott gegenüber und die Finsternis seines Geistes, dadurch entsteht, dass er Gott nicht als den Gott der Gnade sieht? Ich gestehe zu, dass es oft der Grund ist. Ich weiß, dass genau dies sehr häufig am Missverständnis des barmherzigen Wesens Gottes liegt, wie es sichtbar und beglaubigt wurde am Kreuz Christi. Das ist der Grund für die Dunkelheit in einer ängstlichen Seele und ein einfacher Blick auf den übermäßigen Reichtum der Gnade Gottes würde die Wolken vertreiben; aber es ist etwas völlig anderes, zu sagen, dass solch ein Blick, ohne die erneuernde Kraft des Heiligen Geistes auf die Seele, diese Feindschaft des Menschen in Vertrauen und Liebe umwandeln würde. Denn wir wissen, dass der nicht erneuerte Wille gegen das Evangelium ist; er ist in Feindschaft mit Gott und seiner Wahrheit. Je näher und klarer die Wahrheit ihm vorgestellt und ihm aufgedrängt wird, desto mehr schwillt und wächst sein Hass. Die Darstellung der Wahrheit, wie gewaltsam und klar sie auch sein mag, selbst wenn die Wahrheit die Gnade Gottes war, wird einen unbekehrten Menschen nur verärgern. Es ist das Evangelium, welches er hasst; und umso klarer es im dargestellt wird, desto mehr hasst er es. Es ist Gott, den er hasst; und umso mehr Gott sich ihm nähert, umso eindringlicher Gott ihm vorgestellt wird, desto mehr wird seine Feindschaft geweckt und desto mehr vermehrt sie sich. Sicherlich, kann dann das, was die Feindschaft aufwühlt, sie nicht selbst auslöschen. Was für einen Nutzen haben die tatkräftigsten Mittel in sich selbst? Der Wille selbst muss direkt von dem Geist Gottes umgewandelt werden: Er der ihn geschaffen hat, muss ihn erneuern. Dieses Schaffen war die Arbeit der Allmacht: Die Neugestaltung muss die dieselbe sein. Auf keinem anderen Weg kann seine teuflische Neigung beseitigt werden. Gottes Wille muss in Berührung mit dem Willen des Menschen kommen und dann ist die Arbeit getan. Muss dann nicht Gottes Wille in jeder solcher Bewegung der Erste sein? Der Wille des Menschen folgt; er kann nicht führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das hart ausgesprochen? So möchten uns einige heutzutage glauben lassen. Lasst uns fragen, worin diese Härte besteht. Ist es hart, dass der Wille Gottes den Vorrang vor dem Willen des Menschen haben soll? Ist es hart, dass der Wille Gottes der Leiter und der Wille des Menschen der Folgende sein sollte, in allen Dingen, groß und klein? Ist es hart, dass wir verpflichtet sein sollten, die Quelle jeder Bewegung des Menschen zum Guten hin auf den Willen eines souveränen Jehovas zurückzuführen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es hart ist, so muss es hart sein um den Menschen von jedem Fragment, was gut ist oder von der kleinsten Tendenz zum Guten hin, zu entmanteln. Und das glauben wir, ist die unbewusste Ursache für den Angriff auf diese Lehre. Sie macht den Menschen dem Erdboden gleich und leert ihn völlig. Es macht ihn nicht nur zu Nichts, sondern schlimmer als Nichts,-- durch und durch zu einem Sünder, -- nichts als einen Sünder mit einem Herzen voller Feindschaft gegen Gott, gegen den Gott der Gerechtigkeit und noch mehr, gegen den Gott der Gnade mit einem Willen, so weit entfernt von dem Willen Gottes und so rebellisch gegen ihn, dass nicht eine Neigung zum Guten und Heiligem und Geistlichem verblieben ist. Das kann er nicht akzeptieren. Gebe zu, dass der Mensch völlig wertlos und hilflos ist und worin liegt hier die Härte? Ist es hart, dass Gottes herrlicher und heiliger Wille vor unseren kläglichen und gottlosen Willen geht um ihn auf den Weg zu leiten? Ist es hart, dass die, die nichts haben, Gott für alles verpflichtet sein sollten? Ist es hart, zu erkennen, dass jede Bewegung meines Willens nach unten und zur Erde gerichtet ist, dass Gottes mächtiger Wille hereinkommen muss und ihn mit seiner Allmacht nach oben und himmelwärts richten muss? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich zugebe, dass Gottes Wille die großen Bewegungen des Universums lenkt, muss ich zugeben, dass er genauso die kleinen Dinge lenkt. Ich muss es tun, weil das Große auf dem Kleinen aufbaut. Die Bewegung meines Willens bis ins kleinste Detail wird von dem Willen Gottes gelenkt. Und in diesem freue ich mich. Leid ist für mich, als ob es keines wäre. Wenn ich von dieser unbegrenzten Kontrolle und Leitung zurückschrecke, dann ist klar, dass ich die Idee nicht leiden kann, ganz in der Macht Gottes zu stehen. Ich wünsche mir teilweise in meiner eigenen Macht zu stehen. Ich bin ehrgeizig, indem ich die weniger wichtigen Bewegungen meines Willens lenken möchte, während ich die größeren Dinge seiner Kontrolle überlasse. Und folglich kommt heraus, dass ich wünsche, ein Gott meiner selbst zu sein. Mir widerstrebt der Gedanke, dass meine Ziele ganz in Gottes Macht stehen. Wenn er seinen Willen bekommt, fürchte ich, dass ich nicht meinen bekommen soll. Es stellt sich immer deutlicher heraus, dass die Liebe von der ich so besessen war zu reden, eines Gottes ist, dem ich mich selbst für die Ewigkeit nicht bedingungslos anvertrauen kann. Ja, das ist die tatsächliche Wahrheit. Die Ablehnung des Menschen der Souveränität Gottes steigt aus dem Argwohn an dem Herzen Gottes empor. Und eben der Mensch in unseren Tagen, der die absolute Souveränität Gottes leugnet, ist genau der Mensch, der die Freude in der Liebe Gottes bekennt,-- der von der Liebe spricht, als wenn nichts anderes als Liebe in Gott wäre. Umso mehr ich von dem in der Schrift offenbarten Wesen Gottes verstehe, desto mehr werde ich erkennen, dass Er souverän sein muss und desto mehr werde ich aus dem Innersten meines Herzens mich freuen, dass er es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Gottes souveräner Wille, der die Zeit meiner Geburt festlegte. Es ist derselbe Wille, der den Zeitpunkt meines Todes festgelegt hat. Und war nicht genauso sicher der Tag meiner Bekehrung durch denselben Willen festgesetzt? Oder will jemand, außer dem „Törichten“ sagen, dass Gott durch seinen Willen den Tag unserer Geburt und den Tag unseres Todes festgelegt hat, es aber uns überlässt den Tag unserer Bekehrung nach unserem eigenen Willen festzulegen; das heißt, es ist uns überlassen, ob wir bekehrt werden oder nicht? Wenn der Tag der Bekehrung festgelegt ist, dann kann die Entscheidung nicht unserem eigenen Willen überlassen sein. Gott hat beschlossen, wo und wann und wie wir wieder geboren werden. Wenn das der Fall ist, muss sein Wille unserem im Glauben voraus gehen; und gerade weil Sein Wille unserem voraus geht, werden wir willig zu glauben. Wäre dies nicht der Fall, würden wir überhaupt niemals glauben. Wenn der Wille des Menschen in allem, was ihn selbst betrifft, dem Willen Gottes voraus geht, dann verstehe ich nicht, wie irgendeiner der Ratschlüsse Gottes vollführt werden kann. Der Mensch würde die Welt nach seiner eigenen Art und Weise lenken. Gott darf nicht die Zeit der Bekehrung festlegen, denn das wäre ein Einmischen in die Verantwortung des Menschen. Nein, Er darf sie nicht festlegen, damit der Mensch überhaupt bekehrt wird, weil er sich selbst und seinem eigenen Willen überlassen ist. Er darf nicht festlegen wie viele sich bekehren, denn das würde seine eigene Aufforderung lediglich zum Spott machen und die Verantwortung des Menschen zu einer Vortäuschung! Er darf einen verirrten Stern wieder auf seinen Kurs bringen durch den direkten Eingriff und das sichtbare Hervortreten seiner Macht und er sei unangefochten beim Einmischen in die Gesetze der Natur. Aber seine Hand auszustrecken und den Willen des Menschen in seinem abwegigen Kurs anzuhalten, sowie ihn wieder zur Heiligkeit zurückzuführen, ist eine unverantwortliche Ausübung Seiner Macht und ein Eingriff in die Freiheit des Menschen! Was für eine Welt!, wo der Mensch in allem seinen Kopf durchsetzt, wo Gott es nicht erlaubt ist, sich einzumischen, außer auf die Art, die der Mensch als gerecht bezeichnet! Was für eine Welt!, wo sich alles nach dem Willen des Menschen dreht; -- wo alle aktuellen Ereignisse in der Welt oder in der Kirche, allein von dem Willen des Menschen geregelt, gestaltet und getrieben sind. Gottes Wille ist nichts als eine untergeordnete Sache. Sein Teil ist es, die Ereignisse anzuschauen und der Spur des Menschen zu folgen. Der Mensch will und Gott muss dazu Amen sagen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ganzen Widerstand gegen den absoluten Willen Gottes sehen wir den Eigenwillen, der sich in den letzten Tagen offenbart. Am Anfang wollte der Mensch ein Gott sein und er fährt fort bis zum Letzten zu kämpfen. Er ist entschlossen, dass sein Wille den Vorrang vor Gottes Willen einnehmen soll. Zuletzt soll der Antichrist, dieser Eigenwille, rekapituliert und dargestellt werden. Er ist der König, der „nach seinem Willen“ handelt. Und in der Freier-Wille-Kontroverse dieser Tage, sehen wir die Abbildung des gleichen Geistes. Es ist der Antichrist, der zu uns spricht und uns zur stolzen Unabhängigkeit auffordert. Eigenwille ist die Essenz der antichristlichen Religion. Eigenwille ist die Wurzel der Verbitterung, die in diesen Tagen in den Kirchen aufkommt. Und es ist nicht von oben, es ist von unten. Es ist weltlich, sinnlich und teuflisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SO SPRICHT DER HERR: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde.“ - Exodus 33:19 (siehe auch Römer 9:8-24) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehet nun, daß ich, ich bin, der da ist, und kein Gott neben mir! Ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich heile; und niemand ist, der aus meiner Hand errettet!“ - Deut. 32:39 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht aufgetan.“ - Hiob 12:14 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und alle Bewohner der Erde werden wie nichts geachtet, und nach seinem Willen tut er mit dem Heere des Himmels und mit den Bewohnern der Erde; und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?“ - Dan. 4:35 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„der uns errettet hat und berufen mit heiligem Rufe, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christo Jesu vor den Zeiten der Zeitalter gegeben,“ - 2.Tim. 1:9&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reppa</name></author>	</entry>

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		<title>God's Will, Man's Will/de</title>
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				<updated>2009-03-20T22:12:56Z</updated>
		
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Der Wille Gottes und der Wille des Menschen}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vermag ich euch nicht zu tun wie dieser Töpfer, Haus Israel? spricht Jehova; siehe, wie der Ton in der Hand des Töpfers, also seid ihr in meiner Hand, Haus Israel.“ – Jer. 18:6. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der heutigen Auseinandersetzungen handeln von dem Willen Gottes. Diesbezüglich sind viele Fragen entstanden. Die Hauptfrage berührt die Verbindung des Willen Gottes und des Willens des Menschen. Wie sieht die Beziehung dieser beiden aus? In welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Welcher ist vorrangig? Die Existenz der beiden unterschiedlichen Willen steht nicht zur Frage. Es gibt den Willen Gottes und es gibt ebenso den Willen im Menschen. Die beiden Willen sind in ständiger Bewegung; - der Wille Gottes und der Wille des Menschen. Nichts in diesem Universum besteht ohne den Willen Gottes. Dem wird zugestimmt. Aber es stellt sich die Frage, ob dieser Wille den Vorrang in allem hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich antworte, ja. Nichts Gutes kann existieren von dem Gott nicht will, dass es sei und nichts Böses kann existieren ohne das es Gottes Wille erlaubt. Der Wille Gottes geht allen anderen Willen voraus. Er hängt nicht von ihnen ab, aber sie hängen von seinem Willen ab. Die Bewegungen seines Willens lenkt sie. Der „Ich will“ des Jehovas ist es, der alles im Himmel und auf der Erde in Bewegung setzt. Der „Ich will“ des Jehovas ist die Quelle und der Ursprung von allem was vollbracht wurde, durchgehend im ganzen Universum, groß und klein unter lebenden und leblosen Dingen. Es war das „Ich will“, welches die Engel ins Dasein rief uns sie immer noch erhält. Es war dieses „Ich will“, welches der Ursprung der Erlösung über eine verlorene Welt brachte. Es war dieses „Ich will“, welches einen Erlöser darbot und die Erlösung vollführte. Es ist dieses „Ich will“, welches die Erlösung in jeder erretteten Seele anfing und durchführt und beendet. Es ist das „Ich will“, das blinde Augen und das taube Ohr öffnet. Es war dieses „Ich will“, welches den Schlummernden aufweckt und den Toten ins Leben ruft. Ich meine nicht, dass Gott lediglich Seinen allgemein Willen bezüglich dieser Dinge erklärte: sondern jede individuelle Bekehrung, nein, sogar jede einzelne Bewegung die Teil davon ist und sich bildet, entspringt in diesem erhabensten „Ich will“. Als Jesus den Aussätzigen heilte, sagte Er, „Ich will, sei gereinigt!“; wenn sich eine Seele bekehrt, kommt genau diese Deutlichkeit und Besonderheit des Göttlichen Willen zum Vorschein, „Ich will, sei bekehrt!“. Alles was im Menschen oder im Universum gut genannt werden kann, entspringt in dem „Ich will“ des Jehovas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich leugne nicht, dass in der Bekehrung der Mensch selbst will. In allem was er tut, denkt, fühlt, will er notwendigerweise. Glauben, will er; sich bekehren, will er; sich von den bösen Wegen abwenden, will er. All das ist wahr. Das Gegenteil ist beides unwahr und absurd. Aber in der vollen Zustimmung all dessen, gibt es hinter dieser eine andere Frage von großer Interesse und Entwicklung. Sind diese Neigungen des menschlichen Willens zum Guten hin, die Folge des zum Vorschein kommenden Willen Gottes? Will der Mensch, weil er sich selbst dazu gebracht hat oder weil Gott ihn dazu gebracht hat? Ist er völlig willig geworden durch einer Handlung aus seinem eigenen Willen oder durch eine Gelegenheit oder durch moralisches Zureden oder durch das Einwirken von Gründen und Einflüssen von außerhalb? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich antworte ohne zu zögern, er wird willig, weil ein anderer, ein überlegener Wille, eben der Wille Gottes in Kontakt mit dem Willen der Person gekommen ist und seine Natur und seine Neigung verändert hat. Diese neue Neigung ist das Ergebnis einer Veränderung, die von dem hervorgerufen wurde, der allein, über alle Wesen das Recht hat, ohne Kontrolle bezüglich allen Ereignissen und Veränderungen zu sagen, „Ich will“. Der Wille des Menschen ist der Bewegung des Göttlichen Willens gefolgt. Gott machte ihn willig. Der Wille Gottes ist der erstere in diesem Vorgang, nicht der Zweite. Sogar ein heiliger und perfekter Wille hängt von der Leitung des Willen Gottes ab. Selbst wenn er erneuert ist, folgt er immer noch, er führt nicht. Wie viel mehr ein unheiliger Wille, dessen Neigung erst verändert werden muss; und wie kann das geschehen, wenn Gott seine Hand und seine Macht nicht dazwischen stellt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber macht das nicht Gott zum Urheber der Sünde? Nein. Es lässt sich nicht daraus schließen, dass weil Gottes Wille das Gute im Menschen erzeugt, dass er folglich das Böse erzeugen muss. Die Existenz von einer gottgefälligen, glücklichen Welt beweist, dass Gott sie mit Seiner eigenen Hand erschaffen hat. Die Existenz von einer gottlosen, unglücklichen Welt beweist, dass Gott erlaubt hat, dass sie in diesen Zustand fällt: - aber es beweist nicht mehr. Uns wird erklärt, dass Jesus übergeben wurde nach dem „bestimmten Ratschluss und nach Vorkenntnis Gottes“. Gottes Wille war dort. Gott ließ diese Tat der Finsternis geschehen; nein, es war das Ergebnis seines „bestimmten Ratschlusses“. Aber beweist das, dass Gott der Urheber der Sünden von beiden Judas und Herodes war? Wäre es nicht von dem ewigen „Ich will“ des Jehovas gewesen, würde Christus nicht übergeben worden sein; aber beweist dies, dass Gott Judas zu betrügen oder Herodes zu verspotten oder Pilatus den Herrn der Herrlichkeit zu verdammen, erzwungen hat? Kurz darauf wird an einer anderen Stelle hinzugefügt, „denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit wider deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat, dass es geschehen sollte“. Ist es möglich, diesen Abschnitt so zu verdrehen um zu beweisen, dass er keinen Bezug zur Erwählung hat? Macht es Gott zum Urheber der Taten auf die Bezug genommen wird? Muss Gott der Urheber der Sünde sein, weil er spricht, dass Israel und die Heiden sich „versammelten, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss zuvor bestimmt hat“? Lasst unsere Gegner versuchen einen solchen Abschnitt zu erklären, und erzählt uns, wie das mit eurer Theorie vereint werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte argumentiert werden, Gott arbeite in der Veränderung des Willens anhand Mittel. „Es gibt keine Notwendigkeit“, wird gesagt, „dass dieses besondere und direkte Hervortreten seines Willens und seiner Macht agieren muss. Er hat die Mittel bestimmt, Er hat sein Wort gegeben, Er hat sein Evangelium verkündet und durch diese Mittel, bewirkt Er die Veränderung. Sein Wille kommt nicht in direkten Kontakt mit unserem. Er belässt es bei diesen Instrumenten um unsere Veränderung zu bewirken“. Gut, lasst uns sehen, welcher Umfang an Wahrheit hier zu finden ist. Ich nehme an, niemand wird behaupten, dass das Evangelium die Änderung in dem Willen erzeugt, solange der Wille des Menschen es ablehnt. Keine Medizin, wie exzellent sie auch sein mag, kann wirken, ohne sie vorher eingenommen zu haben. Der Wille des Menschen weist das Evangelium ab; es ist gegen die Wahrheit Gottes. Wie kann dann bewerkstelligt werden, dass er es aufnimmt? Mit der Garantie, dass bei der Aufnahme des Evangeliums eine Veränderung auftritt, bleibt dennoch die Frage, wie kann der Wille bereits so weit geändert werden, dass er willig ist, es zu empfangen? Das schlimmste Merkmal der Krankheit ist die Entschlossenheit, weder die Medizin zu berühren noch sie zu probieren; und wie kann das überwunden werden? Oh! Es wird behauptet dieser Widerstand wird mit Hilfe von Argumenten überwältigt. Argumente! Ist nicht das Evangelium selbst das größte Argument? Und es wird abgestoßen. Von welchen Argumenten kannst du erwarten sich durchsetzen, um einen Menschen zu überzeugen, der doch das Evangelium ablehnt? Zugegeben, es gibt andere Argumente, aber der Mensch ist gegen alle eingestellt. Es gibt nicht ein verwendbares Argument, welches er nicht hasst. Sein Wille widersteht und stößt jede Überzeugung und jedes Motiv ab. Wie kann dann dieser Widerstand überwältigt werden, - wie kann diese Opposition dazu gebracht werden, den Weg frei zu geben? Wie kann die Neigung des Willens so umgewandelt werden, dass anzunehmen, was er abstößt? Einfach, indem sein Wille in Berührung mit einem höheren kommt, - ein Wille, der den Widerstand auslöschen kann - ein Wille, gleichsam dessen, der sagt, „Es werde Licht! Und es ward Licht“. Der Wille selbst muss eine Veränderung durchmachen bevor er das wählen kann, was er abweist. Und was kann ihn außer dem Finger Gottes verändern? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Ablehnung des Evangeliums vom Menschen nur durch sein Missverständnis veranlasst wird, dann verstehe ich, dass sobald es ihm klar gemacht wird, der Widerstand aufhören würde. Aber ich glaube nicht, dass dies die Ursache ist. Worauf wird es hinauslaufen, außer dass der Sünder einfach nie die Wahrheit ablehnt. Es ist nur ein Irrtum, welchen er abweist und wäre sein Fehler behoben, würde er sofort die Wahrheit umarmen! Dann hat der nicht erneuerte Mensch, statt Feindschaft zu der Wahrheit, genau das Gegenteil! Es gibt so wenig Verdorbenheit in seinem Herzen und so wenig Verdrehtheit in seinem Willen – solch instinktive Liebe zu der Wahrheit und Abscheu zu dem Irrtum ist in ihm, dass sobald ihm die Wahrheit klar gemacht wurde, er sie umarmt! Sein ganzes vorheriges Zögern entstünde von den Irrtümern, welcher mit der dargestellten Wahrheit vermengt war! Man würde denken, dass es alles war außer Verdorbenheit. Es könnte Ignoranz gewesen sein, aber es kann nicht Feindschaft gegen die Wahrheit genannt werden, es ist eher die Feindschaft zum Irrtum. Folglich würde es so erscheinen, dass die Hauptursache des Herzens und Willens des Sünders nicht die Feindschaft zu der Wahrheit ist, sondern Hass zum Irrtum und Liebe zur Wahrheit! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herz des Menschen ist in Feindschaft zu Gott,-- mit dem Gott, der im Evangelium offenbart wird,-- mit dem Gott, der der Gott der Gnade ist. Was für eine Wahrheit kann in der Annahme enthalten sein, das all das Misstrauen der Sünder Gott gegenüber und die Finsternis seines Geistes, dadurch entsteht, dass er Gott nicht als den Gott der Gnade sieht? Ich gestehe zu, dass es oft der Grund ist. Ich weiß, dass genau dies sehr häufig am Missverständnis des barmherzigen Wesens Gottes liegt, wie es sichtbar und beglaubigt wurde am Kreuz Christi. Das ist der Grund für die Dunkelheit in einer ängstlichen Seele und ein einfacher Blick auf den übermäßigen Reichtum der Gnade Gottes würde die Wolken vertreiben; aber es ist etwas völlig anderes, zu sagen, dass solch ein Blick, ohne die erneuernde Kraft des Heiligen Geistes auf die Seele, diese Feindschaft des Menschen in Vertrauen und Liebe umwandeln würde. Denn wir wissen, dass der nicht erneuerte Wille gegen das Evangelium ist; er ist in Feindschaft mit Gott und seiner Wahrheit. Je näher und klarer die Wahrheit ihm vorgestellt und ihm aufgedrängt wird, desto mehr schwillt und wächst sein Hass. Die Darstellung der Wahrheit, wie gewaltsam und klar sie auch sein mag, selbst wenn die Wahrheit die Gnade Gottes war, wird einen unbekehrten Menschen nur verärgern. Es ist das Evangelium, welches er hasst; und umso klarer es im dargestellt wird, desto mehr hasst er es. Es ist Gott, den er hasst; und umso mehr Gott sich ihm nähert, umso eindringlicher Gott ihm vorgestellt wird, desto mehr wird seine Feindschaft geweckt und desto mehr vermehrt sie sich. Sicherlich, kann dann das, was die Feindschaft aufwühlt, sie nicht selbst auslöschen. Was für einen Nutzen haben die tatkräftigsten Mittel in sich selbst? Der Wille selbst muss direkt von dem Geist Gottes umgewandelt werden: Er der ihn geschaffen hat, muss ihn erneuern. Dieses Schaffen war die Arbeit der Allmacht: Die Neugestaltung muss die dieselbe sein. Auf keinem anderen Weg kann seine teuflische Neigung beseitigt werden. Gottes Wille muss in Berührung mit dem Willen des Menschen kommen und dann ist die Arbeit getan. Muss dann nicht Gottes Wille in jeder solcher Bewegung der Erste sein? Der Wille des Menschen folgt; er kann nicht führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das hart ausgesprochen? So möchten uns einige heutzutage glauben lassen. Lasst uns fragen, worin diese Härte besteht. Ist es hart, dass der Wille Gottes den Vorrang vor dem Willen des Menschen haben soll? Ist es hart, dass der Wille Gottes der Leiter und der Wille des Menschen der Folgende sein sollte, in allen Dingen, groß und klein? Ist es hart, dass wir verpflichtet sein sollten, die Quelle jeder Bewegung des Menschen zum Guten hin auf den Willen eines souveränen Jehovas zurückzuführen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es hart ist, so muss es hart sein um den Menschen von jedem Fragment, was gut ist oder von der kleinsten Tendenz zum Guten hin, zu entmanteln. Und das glauben wir, ist die unbewusste Ursache für den Angriff auf diese Lehre. Sie macht den Menschen dem Erdboden gleich und leert ihn völlig. Es macht ihn nicht nur zu Nichts, sondern schlimmer als Nichts,-- durch und durch zu einem Sünder, -- nichts als einen Sünder mit einem Herzen voller Feindschaft gegen Gott, gegen den Gott der Gerechtigkeit und noch mehr, gegen den Gott der Gnade mit einem Willen, so weit entfernt von dem Willen Gottes und so rebellisch gegen ihn, dass nicht eine Neigung zum Guten und Heiligem und Geistlichem verblieben ist. Das kann er nicht akzeptieren. Gebe zu, dass der Mensch völlig wertlos und hilflos ist und worin liegt hier die Härte? Ist es hart, dass Gottes herrlicher und heiliger Wille vor unseren kläglichen und gottlosen Willen geht um ihn auf den Weg zu leiten? Ist es hart, dass die, die nichts haben, Gott für alles verpflichtet sein sollten? Ist es hart, zu erkennen, dass jede Bewegung meines Willens nach unten und zur Erde gerichtet ist, dass Gottes mächtiger Wille hereinkommen muss und ihn mit seiner Allmacht nach oben und himmelwärts richten muss? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich zugebe, dass Gottes Wille die großen Bewegungen des Universums lenkt, muss ich zugeben, dass er genauso die kleinen Dinge lenkt. Ich muss es tun, weil das Große auf dem Kleinen aufbaut. Die Bewegung meines Willens bis ins kleinste Detail wird von dem Willen Gottes gelenkt. Und in diesem freue ich mich. Leid ist für mich, als ob es keines wäre. Wenn ich von dieser unbegrenzten Kontrolle und Leitung zurückschrecke, dann ist klar, dass ich die Idee nicht leiden kann, ganz in der Macht Gottes zu stehen. Ich wünsche mir teilweise in meiner eigenen Macht zu stehen. Ich bin ehrgeizig, indem ich die weniger wichtigen Bewegungen meines Willens lenken möchte, während ich die größeren Dinge seiner Kontrolle überlasse. Und folglich kommt heraus, dass ich wünsche, ein Gott meiner selbst zu sein. Mir widerstrebt der Gedanke, dass meine Ziele ganz in Gottes Macht stehen. Wenn er seinen Willen bekommt, fürchte ich, dass ich nicht meinen bekommen soll. Es stellt sich immer deutlicher heraus, dass die Liebe von der ich so besessen war zu reden, eines Gottes ist, dem ich mich selbst für die Ewigkeit nicht bedingungslos anvertrauen kann. Ja, das ist die tatsächliche Wahrheit. Die Ablehnung des Menschen der Souveränität Gottes steigt aus dem Argwohn an dem Herzen Gottes empor. Und eben der Mensch in unseren Tagen, der die absolute Souveränität Gottes leugnet, ist genau der Mensch, der die Freude in der Liebe Gottes bekennt,-- der von der Liebe spricht, als wenn nichts anderes als Liebe in Gott wäre. Umso mehr ich von dem in der Schrift offenbarten Wesen Gottes verstehe, desto mehr werde ich erkennen, dass Er souverän sein muss und desto mehr werde ich aus dem Innersten meines Herzens mich freuen, dass er es ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Gottes souveräner Wille, der die Zeit meiner Geburt festlegte. Es ist derselbe Wille, der den Zeitpunkt meines Todes festgelegt hat. Und war nicht genauso sicher der Tag meiner Bekehrung durch denselben Willen festgesetzt? Oder will jemand, außer dem „Törichten“ sagen, dass Gott durch seinen Willen den Tag unserer Geburt und den Tag unseres Todes festgelegt hat, es aber uns überlässt den Tag unserer Bekehrung nach unserem eigenen Willen festzulegen; das heißt, es ist uns überlassen, ob wir bekehrt werden oder nicht? Wenn der Tag der Bekehrung festgelegt ist, dann kann die Entscheidung nicht unserem eigenen Willen überlassen sein. Gott hat beschlossen, wo und wann und wie wir wieder geboren werden. Wenn das der Fall ist, muss sein Wille unserem im Glauben voraus gehen; und gerade weil Sein Wille unserem voraus geht, werden wir willig zu glauben. Wäre dies nicht der Fall, würden wir überhaupt niemals glauben. Wenn der Wille des Menschen in allem, was ihn selbst betrifft, dem Willen Gottes voraus geht, dann verstehe ich nicht, wie irgendeiner der Ratschlüsse Gottes vollführt werden kann. Der Mensch würde die Welt nach seiner eigenen Art und Weise lenken. Gott darf nicht die Zeit der Bekehrung festlegen, denn das wäre ein Einmischen in die Verantwortung des Menschen. Nein, Er darf sie nicht festlegen, damit der Mensch überhaupt bekehrt wird, weil er sich selbst und seinem eigenen Willen überlassen ist. Er darf nicht festlegen wie viele sich bekehren, denn das würde seine eigene Aufforderung lediglich zum Spott machen und die Verantwortung des Menschen zu einer Vortäuschung! Er darf einen verirrten Stern wieder auf seinen Kurs bringen durch den direkten Eingriff und das sichtbare Hervortreten seiner Macht und er sei unangefochten beim Einmischen in die Gesetze der Natur. Aber seine Hand auszustrecken und den Willen des Menschen in seinem abwegigen Kurs anzuhalten, sowie ihn wieder zur Heiligkeit zurückzuführen, ist eine unverantwortliche Ausübung Seiner Macht und ein Eingriff in die Freiheit des Menschen! Was für eine Welt!, wo der Mensch in allem seinen Kopf durchsetzt, wo Gott es nicht erlaubt ist, sich einzumischen, außer auf die Art, die der Mensch als gerecht bezeichnet! Was für eine Welt!, wo sich alles nach dem Willen des Menschen dreht; -- wo alle aktuellen Ereignisse in der Welt oder in der Kirche, allein von dem Willen des Menschen geregelt, gestaltet und getrieben sind. Gottes Wille ist nichts als eine untergeordnete Sache. Sein Teil ist es, die Ereignisse anzuschauen und der Spur des Menschen zu folgen. Der Mensch will und Gott muss dazu Amen sagen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem ganzen Widerstand gegen den absoluten Willen Gottes sehen wir den Eigenwillen, der sich in den letzten Tagen offenbart. Am Anfang wollte der Mensch ein Gott sein und er fährt fort bis zum Letzten zu kämpfen. Er ist entschlossen, dass sein Wille den Vorrang vor Gottes Willen einnehmen soll. Zuletzt soll der Antichrist, dieser Eigenwille, rekapituliert und dargestellt werden. Er ist der König, der „nach seinem Willen“ handelt. Und in der Freier-Wille-Kontroverse dieser Tage, sehen wir die Abbildung des gleichen Geistes. Es ist der Antichrist, der zu uns spricht und uns zur stolzen Unabhängigkeit auffordert. Eigenwille ist die Essenz der antichristlichen Religion. Eigenwille ist die Wurzel der Verbitterung, die in diesen Tagen in den Kirchen aufkommt. Und es ist nicht von oben, es ist von unten. Es ist weltlich, sinnlich und teuflisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SO SPRICHT DER HERR: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„und ich werde begnadigen, wen ich begnadigen werde, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarmen werde.“ - Exodus 33:19 (siehe auch Römer 9:8-24) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sehet nun, daß ich, ich bin, der da ist, und kein Gott neben mir! Ich töte, und ich mache lebendig, ich zerschlage, und ich heile; und niemand ist, der aus meiner Hand errettet!“ - Deut. 32:39 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Siehe, er reißt nieder, und es wird nicht wieder gebaut; er schließt über jemand zu, und es wird nicht aufgetan.“ - Hiob 12:14 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und alle Bewohner der Erde werden wie nichts geachtet, und nach seinem Willen tut er mit dem Heere des Himmels und mit den Bewohnern der Erde; und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?“ - Dan. 4:35 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„der uns errettet hat und berufen mit heiligem Rufe, nicht nach unseren Werken, sondern nach seinem eigenen Vorsatz und der Gnade, die uns in Christo Jesu vor den Zeiten der Zeitalter gegeben,“ - 2.Tim. 1:9&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reppa</name></author>	</entry>

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		<id>http://en.gospeltranslations.org/wiki/Grounded_in_Grace/de</id>
		<title>Grounded in Grace/de</title>
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				<updated>2009-02-10T18:57:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Reppa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Gegründet in Gnade}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Debatte zwischen dem Protestantismus und dem Römischen Katholizismus ist häufig von Begriffen mit Argumenten von Werken gegen Glauben oder/und Verdienst gegen Gnade umrahmt. Die maßgebenden Reformatoren verdeutlichten ihre Sichtweise von der Rechtfertigung durch Leitsätze von theologischen Kürzeln aus lateinischen Schlagworten. Die Formulierungen, die sie verwendeten – ''sola fide'' und ''sola gratia'' – sind tief und fest in der protestantischen Geschichte eingewurzelt. ''Sola fide'', oder „allein aus Glauben“, bestreitet, dass unsere Werke im Grunde unserer Rechtfertigung mitwirken, während ''sola gratia'', oder „allein aus Gnade“, bestreitet, dass irgendeines unserer Verdienste zur Rechtfertigung mitwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem von Slogans ist, dass sie in ihrer Funktion als theologische Kürzel im Stande sind, leicht missverstanden zu werden oder als Erlaubnis verwendet werden, um schwierige Inhalte allzu sehr zu vereinfachen. Wenn der Glaube deshalb scharf von Werken differenziert wird, schleichen sich leicht verschiedene Verzerrungen in unser Verständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Reformatoren darauf bestanden, dass Rechtfertigung allein aus Glauben geschieht, haben sie nicht gemeint, dass Glaube selbst eine Art Werk sei. Im Versuch die Werke aus dem Grundboden unserer Rechtfertigung auszuschließen, haben sie nicht darauf hingewiesen, dass der Glaube irgendetwas zur Rechtfertigung beisteuert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Das Herzstück der Angelegenheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf gesagt werden, dass das Herzstück der Auseinandersetzung des 16. Jahrhunderts die Frage von dem Fundament der Rechtfertigung war. Das Fundament der Rechtfertigung ist die Basis, auf der Gott eine Person als gerecht erklärt. Die Reformatoren bestanden darauf, dass aus biblischer Sicht, der einzig mögliche Grund für unsere Rechtfertigung die Rechtschaffenheit Christi ist. Dies ist ein eindeutiger Verweis zu der von Christus erreichten Rechtschaffenheit in Seinem selbst gelebten Leben; es ist nicht die Gerechtigkeit von Christus ''in'' uns, sondern die Gerechtigkeit Christi ''für'' uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Angelegenheit von dem Grund der Rechtfertigung direkt vor uns halten, sehen wir, dass der Slogan ''sola fide'' nicht nur ein Kürzel für die Rechtfertigung aus Glauben, sondern auch für den Gedanken der Rechtfertigung durch Christus allein ist. Es ist von, in und durch die Gerechtigkeit Christi allein, durch die uns Gott aus seiner Sicht als gerecht erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sagen, die Rechtfertigung ist aus Glauben, bedeutet einfach, dass wir ''aus'' oder durch Glauben die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi auf unserem Konto erhalten. Demzufolge ist Glaube die bewirkende Ursache oder das Mittel, wodurch wir Christus ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rom lehrt, dass die mitwirkenden Ursachen der Rechtfertigung das Sakrament der Taufe (in erster Linie) und das Sakrament der Buße (in zweiter Linie) sind. Durch das Sakrament wird die Gnade der Rechtfertigung oder die Gerechtigkeit Christi in die Seele des Empfängers eingegossen (in sie strömen). Daraufhin muss die Person einwilligen und mit dieser eingeflößten Gnade bis zu einem solchen Maß mitarbeiten, dass wahre Gerechtigkeit tatsächlich in dem Gläubigen ''innewohnt''. An diesem Punkt angekommen, erklärt Gott diese Person für gerecht. Damit Gott eine Person rechtfertigt, muss die Person zuerst gerecht ''werden''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb glaubt Rom, dass drei Dinge für eine Person notwendig sind, um gerecht zu werden: Gnade, Glaube und Christus. Rom lehrt nicht, dass der Mensch sich selbst durch seine eigenen Verdienste ohne Gnade retten kann, durch seine eigenen Werke ohne Glauben oder durch sich selbst ohne Christus. Was soll also das ganze Getue? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Debatte des 16. Jahrhunderts, noch die jüngsten Diskussionen und die gemeinsamen Erklärungen zwischen Katholiken und Protestanten waren fähig, die Schlüsselfragen der Auseinandersetzung zu lösen, der Kernfrage im Grunde der Rechtfertigung. Ist es die ''zugerechnete'' Gerechtigkeit Christi oder die ''eingeflößte'' Gerechtigkeit Christi? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Tagen zucken viele, die mit diesem jahrhundertalten Konflikt konfrontiert werden, lediglich ihre Schultern und sagen, „Na und?“ oder „Was ist Großes dabei?“ Da beide Seiten die Gerechtigkeit Christi als Notwendigkeit für unsere Rechtfertigung bestätigen und gleichermaßen die Gnade und der Glaube unumgänglich sind, scheint eine tiefere Untersuchung in fachliche Angelegenheiten eine Zeitverschwendung oder eine Übung in kleinlicher, theologischer Überheblichkeit zu sein. Der ganze Wortstreit scheint auf immer mehr Leute, wie ein Sturm im Wasserglas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Zwei Perspektiven''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, ''was ist da Großes dabei?'' Ich möchte versuchen, dies aus zwei Perspektiven zu beantworten, die erste theologisch und weiterhin die persönliche und existenzielle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Sache, theologisch gesehen, ist die Essenz des Evangeliums. Die Sache wird nicht viel größer als diese werden. Die Freudenbotschaft ist, dass die Gerechtigkeit, die Gott von seinen Geschöpfen fordert, von Christus ''für'' sie erfüllt wurde. Das Werk Christi wird dem Gläubigen ''zugerechnet''. Der Gläubige ist auf der Grundlage gerechtfertigt, was Christus für ihn getan hat, außerhalb und abgesehen von ihm, nicht dadurch, was er in ihm tut. Für Rom ist eine Person nicht gerechtfertigt bis oder sofern nicht die Gerechtigkeit in ihm innewohnt. Er bekommt Hilfe von Christus, aber Gott berechnet, überweist oder überschreibt die Gerechtigkeit Christi nicht seinem Konto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet das persönlich und existenziell? Rom Sichtweise entzündet Zweifel in meiner Seele. Wenn ich warten muss, bis ich von Natur aus gerecht bin, bevor Gott mich für gerecht erklärt, steht mir eine lange Wartezeit bevor. Wenn ich aus Roms Sicht eine Todessünde begehe, verliere ich die ganze rechtfertigende Gnade, die ich derzeit besitze. Selbst wenn ich es über das Sakrament der Buße wieder erlange, muss ich mit dem Fegefeuer rechnen. Wenn ich mit irgendeiner Verunreinigung sterbe, muss ich in das Fegefeuer, um jede Unreinheit zu „bereinigen“. Das kann mehrere tausend Jahre bis zur Vollendung erfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein fundamentaler Unterschied zum biblischen Evangelium, welches mir dir Rechtfertigung aus der Sicht Gottes in dem Augenblick versichert, in dem ich mein Vertrauen in Jesus setze. Weil seine Gerechtigkeit vollkommen ist, kann sie weder zunehmen noch verringert werden. Und wenn Seine Gerechtigkeit mir zugerechnet ist, besitze ich jetzt den vollen und ganzen ''Grund'' der Rechtfertigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelegenheit von zurechnender vs. einflößender Gerechtigkeit kann niemals gelöst werden, ohne das eine oder das andere zu verwerfen. Es sind sich gegenseitig ausschließende Ansichten von der Rechtfertigung. Wenn eines wahr ist, muss das andere falsch sein. Eine dieser Ansichten erklärt das wahre biblische Evangelium; die andere ist ein falsches Evangelium. Sie beide können einfach nicht wahr sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal, dieses Problem kann nicht durch einen Kompromiss gelöst werden. Die zwei unvereinbaren Ansichten können ignoriert oder minimiert werden (wie die modernen Gespräche es durch historische Revisionen tun), aber sie können nicht in Einklang gebracht werden. Noch können sie auf ein bloßes Missverständnis reduziert werden – beide Seiten sind zu intelligent, da es sich seit den letzten 400 Jahren abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streitfrage von Verdiensten und Gnade in der Rechtfertigung ist von Verwirrung getrübt. Rom spricht von Gläubigen, die zwei Arten von Verdiensten haben: entsprechende und würdige Verdienste. Entsprechender Verdienst wird durch das Tun von Werken der Genugtuung in Verbindung mit dem Sakrament der Buße erlangt. Diese Werke verdienen nicht so viel Anerkennung, dass sie einem gerechten Richter eine Verpflichtung zur Belohnung dergleichen auferlegt, aber sie sind für Gott gut genug, um sie „passend“ oder „entsprechend“ zu belohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würdiger Verdienst ist ein höherer Grad der Werke, welcher von Heiligen erreicht wird. Aber selbst dieser Verdienst wird von Rom als verwurzelt und gegründet in der Gnade erklärt. Es ist Verdienst, der ohne die Beihilfe der Gnade nicht erlangt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformatoren verwarfen beides, entsprechende und würdige Verdienste, mit der Begründung, dass unsere Situation nicht nur in Gnade ''verwurzelt'' ist, sondern in jedem Punkt Gnade ist. Der einzige Verdienst, der für unsere Rechtfertigung zählt, ist der Verdienst Christi. In der Tat sind wir durch ein lobenswertes Werk gerettet – des Christus. Dass wir durch den Verdienst eines anderen gerettet sind, welches uns zugerechnet ist, ist die wirkliche Essenz der Errettung aus Gnaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist diese Gnade die nie von der Kirche kompromittiert oder verhandelt werden darf. Ohne sie sind wir wahrlich hoffnungs- und hilflos, rechtschaffen vor einem heiligen Gott zu stehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reppa</name></author>	</entry>

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				<updated>2009-02-10T18:55:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Reppa: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{info|Gegründet in Gnade}}&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Debatte zwischen dem Protestantismus und dem Römischen Katholizismus ist häufig von Begriffen mit Argumenten von Werken gegen Glauben oder/und Verdienst gegen Gnade umrahmt. Die maßgebenden Reformatoren verdeutlichten ihre Sichtweise von der Rechtfertigung durch Leitsätze von theologischen Kürzeln aus lateinischen Schlagworten. Die Formulierungen, die sie verwendeten – ''sola fide'' und ''sola gratia'' – sind tief und fest in der protestantischen Geschichte eingewurzelt. ''Sola fide'', oder „allein aus Glauben“, bestreitet, dass unsere Werke im Grunde unserer Rechtfertigung mitwirken, während ''sola gratia'', oder „allein aus Gnade“, bestreitet, dass irgendeines unserer Verdienste zur Rechtfertigung mitwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem von Slogans ist, dass sie in ihrer Funktion als theologische Kürzel im Stande sind, leicht missverstanden zu werden oder als Erlaubnis verwendet werden, um schwierige Inhalte allzu sehr zu vereinfachen. Wenn der Glaube deshalb scharf von Werken differenziert wird, schleichen sich leicht verschiedene Verzerrungen in unser Verständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Reformatoren darauf bestanden, dass Rechtfertigung allein aus Glauben geschieht, haben sie nicht gemeint, dass Glaube selbst eine Art Werk sei. Im Versuch die Werke aus dem Grundboden unserer Rechtfertigung auszuschließen, haben sie nicht darauf hingewiesen, dass der Glaube irgendetwas zur Rechtfertigung beisteuert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; '''Das Herzstück der Angelegenheit''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es darf gesagt werden, dass das Herzstück der Auseinandersetzung des 16. Jahrhunderts die Frage von dem Fundament der Rechtfertigung war. Das Fundament der Rechtfertigung ist die Basis, auf der Gott eine Person als gerecht erklärt. Die Reformatoren bestanden darauf, dass aus biblischer Sicht, der einzig mögliche Grund für unsere Rechtfertigung die Rechtschaffenheit Christi ist. Dies ist ein eindeutiger Verweis zu der von Christus erreichten Rechtschaffenheit in Seinem selbst gelebten Leben; es ist nicht die Gerechtigkeit von Christus ''in'' uns, sondern die Gerechtigkeit Christi ''für'' uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir die Angelegenheit von dem Grund der Rechtfertigung direkt vor uns halten, sehen wir, dass der Slogan ''sola fide'' nicht nur ein Kürzel für die Rechtfertigung aus Glauben, sondern auch für den Gedanken der Rechtfertigung durch Christus allein ist. Es ist von, in und durch die Gerechtigkeit Christi allein, durch die uns Gott aus seiner Sicht als gerecht erklärt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu sagen, die Rechtfertigung ist aus Glauben, bedeutet einfach, dass wir ''aus'' oder durch Glauben die Zurechnung der Gerechtigkeit Christi auf unserem Konto erhalten. Demzufolge ist Glaube die bewirkende Ursache oder das Mittel, wodurch wir Christus ergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rom lehrt, dass die mitwirkenden Ursachen der Rechtfertigung das Sakrament der Taufe (in erster Linie) und das Sakrament der Buße (in zweiter Linie) sind. Durch das Sakrament wird die Gnade der Rechtfertigung oder die Gerechtigkeit Christi in die Seele des Empfängers eingegossen (in sie strömen). Daraufhin muss die Person einwilligen und mit dieser eingeflößten Gnade bis zu einem solchen Maß mitarbeiten, dass wahre Gerechtigkeit tatsächlich in dem Gläubigen ''innewohnt''. An diesem Punkt angekommen, erklärt Gott diese Person für gerecht. Damit Gott eine Person rechtfertigt, muss die Person zuerst gerecht ''werden''. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb glaubt Rom, dass drei Dinge für eine Person notwendig sind, um gerecht zu werden: Gnade, Glaube und Christus. Rom lehrt nicht, dass der Mensch sich selbst durch seine eigenen Verdienste ohne Gnade retten kann, durch seine eigenen Werke ohne Glauben oder durch sich selbst ohne Christus. Was soll also das ganze Getue? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder die Debatte des 16. Jahrhunderts, noch die jüngsten Diskussionen und die gemeinsamen Erklärungen zwischen Katholiken und Protestanten waren fähig, die Schlüsselfragen der Auseinandersetzung zu lösen, der Kernfrage im Grunde der Rechtfertigung. Ist es die ''zugerechnete'' Gerechtigkeit Christi oder die ''eingeflößte'' Gerechtigkeit Christi? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren Tagen zucken viele, die mit diesem jahrhundertalten Konflikt konfrontiert werden, lediglich ihre Schultern und sagen, „Na und?“ oder „Was ist Großes dabei?“ Da beide Seiten die Gerechtigkeit Christi als Notwendigkeit für unsere Rechtfertigung bestätigen und gleichermaßen die Gnade und der Glaube unumgänglich sind, scheint eine tiefere Untersuchung in fachliche Angelegenheiten eine Zeitverschwendung oder eine Übung in kleinlicher, theologischer Überheblichkeit zu sein. Der ganze Wortstreit scheint auf immer mehr Leute, wie ein Sturm im Wasserglas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zwei Perspektiven''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, ''was ist da Großes dabei?'' Ich möchte versuchen, dies aus zwei Perspektiven zu beantworten, die erste theologisch und weiterhin die persönliche und existenzielle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die große Sache, theologisch gesehen, ist die Essenz des Evangeliums. Die Sache wird nicht viel größer als diese werden. Die Freudenbotschaft ist, dass die Gerechtigkeit, die Gott von seinen Geschöpfen fordert, von Christus ''für'' sie erfüllt wurde. Das Werk Christi wird dem Gläubigen ''zugerechnet''. Der Gläubige ist auf der Grundlage gerechtfertigt, was Christus für ihn getan hat, außerhalb und abgesehen von ihm, nicht dadurch, was er in ihm tut. Für Rom ist eine Person nicht gerechtfertigt bis oder sofern nicht die Gerechtigkeit in ihm innewohnt. Er bekommt Hilfe von Christus, aber Gott berechnet, überweist oder überschreibt die Gerechtigkeit Christi nicht seinem Konto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet das persönlich und existenziell? Rom Sichtweise entzündet Zweifel in meiner Seele. Wenn ich warten muss, bis ich von Natur aus gerecht bin, bevor Gott mich für gerecht erklärt, steht mir eine lange Wartezeit bevor. Wenn ich aus Roms Sicht eine Todessünde begehe, verliere ich die ganze rechtfertigende Gnade, die ich derzeit besitze. Selbst wenn ich es über das Sakrament der Buße wieder erlange, muss ich mit dem Fegefeuer rechnen. Wenn ich mit irgendeiner Verunreinigung sterbe, muss ich in das Fegefeuer, um jede Unreinheit zu „bereinigen“. Das kann mehrere tausend Jahre bis zur Vollendung erfordern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für ein fundamentaler Unterschied zum biblischen Evangelium, welches mir dir Rechtfertigung aus der Sicht Gottes in dem Augenblick versichert, in dem ich mein Vertrauen in Jesus setze. Weil seine Gerechtigkeit vollkommen ist, kann sie weder zunehmen noch verringert werden. Und wenn Seine Gerechtigkeit mir zugerechnet ist, besitze ich jetzt den vollen und ganzen ''Grund'' der Rechtfertigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angelegenheit von zurechnender vs. einflößender Gerechtigkeit kann niemals gelöst werden, ohne das eine oder das andere zu verwerfen. Es sind sich gegenseitig ausschließende Ansichten von der Rechtfertigung. Wenn eines wahr ist, muss das andere falsch sein. Eine dieser Ansichten erklärt das wahre biblische Evangelium; die andere ist ein falsches Evangelium. Sie beide können einfach nicht wahr sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal, dieses Problem kann nicht durch einen Kompromiss gelöst werden. Die zwei unvereinbaren Ansichten können ignoriert oder minimiert werden (wie die modernen Gespräche es durch historische Revisionen tun), aber sie können nicht in Einklang gebracht werden. Noch können sie auf ein bloßes Missverständnis reduziert werden – beide Seiten sind zu intelligent, da es sich seit den letzten 400 Jahren abspielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Streitfrage von Verdiensten und Gnade in der Rechtfertigung ist von Verwirrung getrübt. Rom spricht von Gläubigen, die zwei Arten von Verdiensten haben: entsprechende und würdige Verdienste. Entsprechender Verdienst wird durch das Tun von Werken der Genugtuung in Verbindung mit dem Sakrament der Buße erlangt. Diese Werke verdienen nicht so viel Anerkennung, dass sie einem gerechten Richter eine Verpflichtung zur Belohnung dergleichen auferlegt, aber sie sind für Gott gut genug, um sie „passend“ oder „entsprechend“ zu belohnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würdiger Verdienst ist ein höherer Grad der Werke, welcher von Heiligen erreicht wird. Aber selbst dieser Verdienst wird von Rom als verwurzelt und gegründet in der Gnade erklärt. Es ist Verdienst, der ohne die Beihilfe der Gnade nicht erlangt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformatoren verwarfen beides, entsprechende und würdige Verdienste, mit der Begründung, dass unsere Situation nicht nur in Gnade ''verwurzelt'' ist, sondern in jedem Punkt Gnade ist. Der einzige Verdienst, der für unsere Rechtfertigung zählt, ist der Verdienst Christi. In der Tat sind wir durch ein lobenswertes Werk gerettet – des Christus. Dass wir durch den Verdienst eines anderen gerettet sind, welches uns zugerechnet ist, ist die wirkliche Essenz der Errettung aus Gnaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist diese Gnade die nie von der Kirche kompromittiert oder verhandelt werden darf. Ohne sie sind wir wahrlich hoffnungs- und hilflos, rechtschaffen vor einem heiligen Gott zu stehen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reppa</name></author>	</entry>

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